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Cache-Typen



Da das Hobby Geocaching recht vielfältig ist, gibt es auch inzwischen recht viele verschiedene Typen von Geocaches, bei denen jeder für sich bestimmte Anforderungen erfüllen muss. Somit ist eine grobe Unterteilung auf die Geschmäcker der einzelnen Geocacher möglich.
Unser klarer Favorit ist der "Multi-Cache" da man hier meist durch schöne Gegenden geführt wird und nicht nur vom Startpunkt aus zum Geocache läuft. Wir haben jedoch auch schon sehr interessante "Traditional-Caches" gefunden und sind von vermeintlichen "Multi-Caches" enttäuscht worden. Letztenendes bleibt immer nur die Beschreibung genau zu lesen und zu hoffen dass man bei der Geocachesuche auf seine Kosten kommt.



Traditional-Cache

Traditional-Cache

Der Traditional-Cache repräsentiert den ursprünglichen Typ des Geocaches. Unter den angegebenen Koordinaten findet sich direkt die Cachedose. Rätsel oder Stationen sind hierbei nicht erlaubt.

Traditional-Cache
Multi-Cache

Multi-Cache

Der Multi-Cache oder auch Multi-Stage-Cache führt den Geocacher über mehrere (mindestens eine) Stationen bis der Cachebehälter erreicht wird. Oft werden mit den einzelnen Zwischenstationen zum Teil recht trickreiche Aufgaben verbunden die vor Ort zu bewältigen sind. Auch das Einfügen eines Micro-Caches als Zwischenstation kann vorkommen. Man sollte hier besonders den angegebenen Schwierigkeitslevel beachten. Manchmal wird jedoch auch aus einem einfachen Traditional-Cache ein Multi-Cache wenn der Geocacheowner eine Parkplatzkoordinate mit angibt.

Multi-Cache
Virtual-Cache

Virtual-Cache

Virtuelle Caches sind keine real in der Landschaft existenten Geocaches mit der obligatorischen Geocache-Dose und Logbuch. Vielmehr kann man sie an kalten Winterabenden zu Hause am Computer lösen. Oft stecken hinter den Virtual-Caches komplizierte Knobel-, Rechen- oder Wissensaufgaben. Laut den Regeln von geocaching.com muss ein Virtual-Cache besucht werden und die Koordinaten ermittelbar sein. Es reicht jedoch der Besuch des gemeinten Ortes, ein loggen vor Ort ist hier meist nicht möglich.

Virtual-Cache
Letterbox-Hybrid-Cache

Letterbox-Hybrid-Cache

Bei dieser Art von Geocache hat der Geocacheowner einen Stempel im Geocache versteckt der beim Loggen verwendet werden soll. Auch wird meist erwartet, dass der Geocacher selbst einen Stempel mitbringt und diesem im Logbuch verwendet. Der Letterbox-Hybrid-Cache ist eine Abwandlung eines Traditional-Caches.

Letterbox-Hybrid-Cache
Event-Cache

Event-Cache

Zu einem Geocaching-Fest (Geburtstage oder Feiern) werden meist Event-Caches ausgelegt damit die Gäste den Veranstaltungsort finden. Die Events dürfen jedoch nicht regelmäßig stattfinden (z.B. monatliche Treffen) sondern sollen etwas Einmaliges darstellen. Entsprechend hoch sind hier meist auch die Besucherzahlen. Höflicherweise kündet man sein Kommen im Vorfeld im Internet-Logbuch des Geocaches an, damit der Gastgeber weiß worauf er sich einzurichten hat.

Event-Cache
MegaEvent-Cache

MegaEvent-Cache

Der Cache-Typ MegaEvent wurde von Groundspeak eingeführt um auf besonders große und für die weltweite Community interessante Events aufmerksam zu machen. So wird dieser Cachetyp auch erst dann zu einem MegaEvent wenn mehr als 500 Anmeldungen eingegangen sind. Die Ausgangsform ist ein Event-Cache. Sind die erforderlichen 500 Anmeldungen im Log des Event-Caches eingegangen, soll eine Email an contact@Groundspeak.com geschrieben werden damit der Event-Cache zum MegaEvent-Cache umgelabelt wird.

MegaEvent-Cache
Webcam-Cache

Webcam-Cache

Bei Webcam-Caches erwartet der Geocacheowner dass sich der/die Geocacher mit einer vor Ort befindlichen Webcam aufnehmen und die Bilder dem Geocacheowner zukommen lassen. Somit ist man auf die Mithilfe eines Freundes der zu Hause am PC zum richtigen Zeitpunkt die Bilder der entsprechenden Webcam speichert angewiesen. Ein besonderer Webcam-Service ermöglicht es jedoch dass man automatisch an seine Email-Adresse das Bild gesendet bekommt wenn man eine spezielle Handynummer anruft (vorherige Anmeldung erforderlich!).

Webcam-Cache
Mystery-Rätsel-Cache

Mystery-Rätsel-Cache

Mystery- oder Rätsel-Caches erfordern meist einige Vorarbeit zu Hause. Die hier gestellten Aufgaben können in der Regel nicht vor Ort gelöst werden. Bei den in der Geocache-Beschreibung angegebenen Koordinaten handelt es sich nur um ungefähre Geocache-Koordinaten, sie sollten jedoch nich mehr als 3,2 km von den gelisteten Geocachekoordinaten abweichen. Die endgültigen Koordinaten erhält man erst nach dem Lösen der/des Rätsel(s).

Mystery-Rätsel-Cache
Locationless-Cache

Locationless-Cache

Der Locationless-Cache kann als Gegenteil vom Traditional-Cache bezeichnet werden. Hierbei gilt es einen bestimmten Ort (z.B. einen Leuchtturm oder eine Burg) zu finden, diese zu fotografieren und zusammen mit den vor Ort ermittelten GPS-Koordinaten im Internet zu loggen. Somit kann ein Locationless-Cache auch nur genau einmal geloggt werden (danach sind ja seine Koordinaten bekannt). Locationless-Caches haben eine eigene Suchseite bei Groundspeak.

Locationless-Cache
Earth-Cache

Earth-Cache

Der Earth-Cache soll den Geocacher zu einem geologisch besonders interessannten Ort führen. An diesem Ort soll Wissen über die Erdgeschichte vermittelt werden. Daher werden Earth-Caches auf einer separaten Seite eingestellt und von anerkannten Geologen zunächst überprüft ob sie die Anforderungen an einen Earth-Cache erfüllen.

Earth-Cache
WherIGo-Cache

WherIGo-Cache

WherIGo ist ein neues Spiel von Groundspeak.com und steht jetzt auch als Cache-Typ zur Verfügung. WherIGo soll ein Adventure im echten Leben darstellen. Hierzu wird mit einer Software das Spiel gestaltet und der Spieler nutzt eine spezielle Hardware (WherIGo-Gerät wie das Garmin Colorado, Oregon oder PDA). An definierten Punkten bekommt der Spieler dann Anweisungen zur weiteren Wegstecke oder zum Verhalten innerhalb des Spiels. Macht sicherlich Spaß, aber ob das noch viel mit Geocaching zu tun hat?

WherIGo-Cache

Achtung: Geocaching.com hat mit Wirkung vom November 2005 das Regelwerk für neue Geocaches angepasst.
Virtuelle Caches, Locationless Caches und Webcam-Caches können nicht mehr neu eingestellt werden, sondern sind zuküftig bei waymarking.com zu finden.
Vorhandene Geocaches dieser Typen bleiben bestehen und sind weiterhin bei geocaching.com find- und loggbar.
Somit werden Geocaches die keine physikalische Geocache-Dose mit Logbuch enthalten nach und nach von geocaching.com verschwinden und dort nur noch die ursprüglichen Geocaches unterstützt.



Spezial-Caches:

Im Laufe der Zeit haben sich einige Typen von speziellen Geocaches entwickelt, auf die wir aufgrund der Besonderheiten näher eingehen möchten.
Gemein ist bei diesen Geocachen, dass sie aus den oben genannten Geocache-Typen bestehen, aber aufgrund besonderer Umstände oft mit speziellen Namen erwähnt werden. Eine separate Kennzeichnung dieser Geocaches bei geocaching.com findet jedoch nicht statt, weshalb ein Hinweis auf diesen speziellen Geocache-Typ oft nur der Beschreibung der Geocaches zu entnehmen ist.


Nightcache (Nachtcache):

Richtige Nachtcaches kann man nur bei absoluter Dunkelheit finden. Der Weg zum Geocache bzw. den einzelnen Stationen wird oft durch Reflektoren gekennzeichnet, die man mit einer mehr oder minder lichtstarken Taschenlampe anleuchten muss.
Hier ist es auch wichtig auf eine leuchtstarke Taschenlampe zu achten um die Reflektoren im Wald erkennen zu können und wenn nicht eine Ersatztaschenlampe, so jedoch zumindest Ersatzbatterien und eine Ersatzbirne mitzuführen. Man stelle sich nur mal die Situation vor wenn mittem im dunklen Wald die Batterien leer sind oder die Birne durchbrennt.
Von Elektronik-Freaks wird auch manchmal ein reaktives Licht eingesetzt. Hier muss man zunächst mit einer Lampe auf den angebrachten Gegenstand leuchten, daraufhin wird eine LED o.ä. aktiviert und erweckt die Aufmerksamkeit des Geocachers. Trifft man dieses Kästchen mit dem reaktiven Licht nicht mit der Lampe, bleibt dieser Hinweis unentdeckt.
Nachtcaches haben ein ganz besonderes Flair. Man sieht zwar in der Regel nicht mehr viel von der Landschaft, dafür steigert sich der Gruselfaktor. Auch ist der Mensch der heutigen Zivilisation nicht mehr daran gewohnt sich in der Dunkelheit zu bewegen und zu orientieren. Nachts allein oder aber auch im Team durch einen dunklen Wald zu wandern hat schon was. Man hört Geräusche die man ansonsten nie zu Ohren bekommen würde oder die man sich einfach nur einbildet.
Ganz besonders möchten wir aber vor Jagtaktivitäten warnen! Jäger gehen nicht gerade davon aus, dass sich Menschen des Nachts im Wald aufhalten. Wenn man zum Nachtcachen in einem Waldgebiet aufbricht, sollte man ganz besonders darauf achten die Wege nicht zu verlassen und zumindest eine Stirnlampe in Betrieb zu haben um deutlichst auf sich aufmerksam zu machen.
Im Prinzip kann fast jeder Geocache der am Tag findbar ist auch bei Nacht gesucht werden. Lediglich auf Gimmicks wie Reflektoren oder reaktive Lichter muss man hier verzichten. Geocaches die eine Identifikation von Gegenständen in der Ferne erfordern, sind als Nachtcaches allerdings weniger geeignet. Wer sich spezielle Nightcaches anschauen möchte, dem sei die Seite nightcaching.org empfohlen.


Lost-Places (Vergessene Plätze):

Auch ehemalige und inzwischen verlassene Kasernen, Bunker, Industrieanlagen oder sonstige Gebäude haben ihren besonderen Reiz.
Da wo sich die Natur die Herrschaft wieder zurückerobert gehen auch viele Geocacher gerne auf Schatzsuche. Für Geocaches dieser Art hat sich der Begriff Lost-Place eingebürgert. Kombiniert mit einem Geocache-Ausflug des Nachts ist auch hier meist die Spannung garantiert.
Man sollte bei diesen Geocaches jedoch speziell auf Verletzungsmöglichkeiten achten. Verlassene und nicht mehr betriebene Anlagen bergen oft ein erhöhtes Unfallrisiko. Nicht zuletzt deshalb werden wohl die meisten dieser Plätze von den Behörden unzugänglich gemacht, eigentlich sehr schade.



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